Tomahawk vom Grill mit Reverse Sear
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Zutaten 🧂🥕
- Tomahawk Steak500 g
- Grobes Meersalz6 g
- Pfeffer schwarz4 g
Zubereitung 👩🍳
Schritt-für-Schritt:
- Steak und Grill vorbereiten: Tupfe das Tomahawk Steak trocken und würze es mit Salz und Pfeffer. Bereite den Grill für direktes und indirektes Grillen vor. Die genauen Angaben findest du im illustrierten Rezept.
- Indirekt garen und scharf angrillen: Lege das Steak abseits der direkten Hitze auf den Grill und kontrolliere die Garung mit einem Fleischthermometer. Wechsle vor Erreichen der vorgesehenen Garstufe zur direkten Hitze und grille das Fleisch unter Wenden an, bis eine gebräunte Kruste entsteht.
- Ruhen lassen und aufschneiden: Lass das Steak vor dem Anschneiden ruhen. Löse das Fleisch vom Knochen, schneide es quer zur Faser auf und serviere es.
Tomahawk vom Grill mit kräftiger Kruste zum Schluss
Der lange Rippenknochen macht das Tomahawk unverwechselbar. Beim Grillen lohnt sich der Blick aber vor allem aufs Fleisch: Das Innere soll behutsam garen, die Oberfläche kräftig bräunen. Dafür wird hier rückwärts gegrillt, also zuerst indirekt und erst zum Schluss scharf. Grobes Meersalz und schwarzer Pfeffer geben dem Steak eine schlichte, würzige Begleitung.
Ein Ribeye-Zuschnitt mit langem Knochen
Das Tomahawk stammt aus dem Rippenbereich des Rinds und gehört zu den Ribeye-Zuschnitten. Sein langer Rippenknochen ist weitgehend von Fleisch freigelegt. Die feinen Fettadern im Fleisch heißen Marmorierung; wie stark sie ausfallen, hängt vom einzelnen Stück ab. Der Knochen prägt die Form, verspricht aber weder automatisch mehr Aroma noch besondere Zartheit. Für dieses Rezept kommen nur grobes Meersalz und schwarzer Pfeffer zum Steak.
Weshalb die Kruste zuletzt entsteht
Beim indirekten Grillen liegt das Fleisch neben der Hitzequelle. So kann das Innere schonender garen, bevor direkte Hitze für die gebräunte Oberfläche sorgt. Dieses Prinzip heißt Reverse Sear. Auch beim abschließenden scharfen Angrillen steigt die Temperatur im Inneren weiter. Eine trocken getupfte Oberfläche bräunt leichter. Halte beide Grillbereiche verfügbar, damit du das Steak bei Flammen oder zu schneller Bräunung aus der direkten Hitze nehmen kannst.
Prüfe die Kerntemperatur mit einem Fleischthermometer an der dicksten Stelle, ohne Knochen oder größere Fettstellen zu berühren. Als Sicherheitsminimum empfiehlt das USDA für Rindersteaks mindestens 63°C im Kern, bevor sie vom Grill kommen, und danach mindestens 3 Minuten Ruhe. Beachte zusätzlich besondere Garhinweise auf der Verpackung. Fleischfarbe, Grillstreifen und Druckprobe sind kein Sicherheitsnachweis. Nach dem Garen sind hier 10–15 Minuten Ruhe vorgesehen. Bewahre rohes Fleisch bis zur Vorbereitung gekühlt auf, lass es nicht lange bei Raumtemperatur liegen und verwende für das gegarte Steak sauberes Besteck und einen sauberen Teller.
Aufschneiden und mit Beilagen servieren
Löse das ausgeruhte Fleisch am Knochen entlang und schneide es in dicke Scheiben. Auf einem großen Brett geht das leichter als auf einem schon gefüllten Teller. Dazu passen Grillgemüse, Salat oder Kartoffelpüree. Wenn du einen anderen Zuschnitt vergleichen möchtest, probiere Denver Steak: Es stammt aus der Schulter und wird zuerst scharf angegrillt.
Nicht benötigtes gegartes Fleisch zügig in einem sauberen, abgedeckten Behälter kühlen. Beim späteren Aufwärmen vollständig durcherhitzen, statt nur die Oberfläche anzuwärmen.
Platz für Fleisch und Knochen
- Prüfe vor dem Anheizen, ob das ganze Steak in den indirekten Bereich deines Grills passt.
- Lege das Thermometer griffbereit und beachte seine Gebrauchshinweise.
- Stelle ein rutschfest liegendes Brett und ein scharfes Messer bereit, bevor die Ruhezeit endet.
Optionale Beilagen nach deinem Geschmack
Grillgemüse ergänzt die Röstaromen, ein knackiger Salat bringt einen frischen Gegensatz auf den Teller. Wenn du eine cremige Beilage möchtest, passt Kartoffelpüree. Reiche die Extras daneben, damit die Salz-Pfeffer-Kruste nicht vollständig unter ihnen verschwindet.
Vorbereiten und Reste getrennt halten
Bereite Teller und Beilagen vor dem abschließenden scharfen Angrillen vor. Bewahre übrig gebliebenes Steak getrennt von Salat und Soßen auf, damit die einzelnen Bestandteile ihre Konsistenz behalten. Portioniere das gekühlte Fleisch und erwärme nur, was du brauchst; wiederholtes Aufwärmen kann es trockener machen.
Häufig gestellte Fragen
Ist Tomahawk dasselbe wie Ribeye?
Es stammt aus dem Ribeye-Bereich und behält einen langen Rippenknochen. Der macht den Zuschnitt auf dem Teller sofort erkennbar.
Was bedeutet Reverse Sear?
Das Fleisch gart zunächst indirekt und wird erst gegen Ende scharf angegrillt. So lassen sich das Garen im Inneren und die Bräunung außen besser getrennt steuern.
Zeigt die Fleischfarbe, ob das Steak sicher gegart ist?
Nein. Dafür prüfst du die Kerntemperatur mit einem Fleischthermometer. Farbe, Grillstreifen und Druckprobe reichen nicht aus.
Muss das Steak vor dem Grillen vollständig zimmerwarm werden?
Nein. Lass ein großes Steak dafür nicht lange ungekühlt liegen. Bis zur Vorbereitung bleibt es im Kühlschrank; beim Garen helfen dir die Hitzezonen und das Thermometer.




